Die Energiekrise und ihre Folgen In den Wüsten Nordamerikas stehen sie aufgereiht: die überflüssigen Airliners, im Boom beschafft, jetzt in der Krise nicht benötigt. Diese Bilder charaktersieren das, was gemeinhin als Ölpreis-Schock beschrieben wird. Teure Energiekosten, hohe Flugpreise, wenig Fluggäste. Es nimmt daher wenig Wunder, daß in den fünf Jahren nach dem ersten Energieschock praktisch kein neues Flugzeug vorgestellt wird. Alle bestehenden Projekte wandern in die Schublade, und müssen dort auf bessere Zeit warten. Selbst die zweifelsohne marktgängigen Großraum-Programme von Boeing, Douglas, Lockheed und Airbus wecken in diesen Jahr plötzlich Zweifel, ob sie jemals rentabel werden. Airbus verkauft 16 Monate lang keinen einzigen A 300, was bei den beteiligten Herstellern und den bürgenden Staaten ganz grundsätzliche Fragen aufwirft. Unterdessen setzen die Ingenieure der Triebwerk-Hersteller alles daran, die Technik der Triebwerke fortzuentwickeln, um den Verbrauch nachhaltig zu senken. |