Am gefährlichsten ist die Landung Wenn das Flugzeug durch Luftturbulenzen fliegt und rüttelt und schaukelt fühlen sich die Passagiere oft besonders mulmig. Aber das Gefühl täuscht: Ist der Flieger erst einmal auf Reiseflughöhe, passiert statistisch am wenigsten: nur 9 Prozent der Unfälle. Kritisch dagegen sind Sinkflug, Landeanflug und Landung: Mehr als die Hälfte aller Brüche treten in der letzten Flugphase auf. Meistens schätzen die Piloten Windverwirbelungen über dem Boden falsch ein oder werden durch schlechte Sicht behindert. 28 Prozent der Unfälle geschehen bei Start und Steigflug, 8 Prozent vor dem Start. Wichtigster Garant für einen sicheren Flug ist übrigens immer noch der Pilot. Einfacher Beweis: 70 Prozent aller Abstürze lassen sich auf “menschliches Versagen” zurückführen, sind also durch Pilotenfehler (oder Fehler der Fluglotsen) verursacht. Technische Mängel verursachen zehn Prozent der Abstürze, 6 Prozent gehen auf Wartungsfehler zurück. Unbillen des Wetters sind für jeden 20stigen Absturz verantwortlich. (zuletzt bearbeitet am 10. März 2001) |