Lockheed 10 Electra Lockheed 14 Super Electra Electra und Super Electra waren die ersten wichtigen Meilensteine für Lockheed auf dem Weg zum Hersteller von Zivilflugzeugen. Zum richtigen Wettbewerber der Douglas DC-3 aber taugten beide nicht: die Electras waren einfach zu klein.
Lockheed 10 Electra Als freitragender Tiefdecker in Ganzmetallbauweise zeigte die Electra 10 Anfang 1934 alle wichtigen Eigenschaften des damals modernen Passagierflugzeugs. Immerhin acht amerikanische Airlines stellten die Electra in Dienst und viele der insgesamt 148 hergestellten Maschinen wurden exportiert. Einen Makel allerdings hatte die Electra: Ihre 10 Sitzplätze galten als zu gering für die Standardfluggesellschaften und als zu hoch für die Regional- und Zubringerdienste. Lockheed 14 Super Electra Vielleicht war es gleich ein hoffnungsloses Unterfangen: Mit seiner Super Electra wollte Lockheed der so überaus erfolgreichen DC-3 von Douglas Konkurrenz machen. Aber auch die Super Electra war dafür ganz einfach - zu klein. Die Super Electra ähnelte in ihrer Konstruktion der Electra 10, war aber doch eine Neuentwicklung mit dickerem Rumpf. Lockheed hatte ein recht modernes Flugzeug entwickelt, das vor allem durch seine ausgezeichneten Flugleistungen und seine guten Steuereigenschaften überzeugte. Technisch zeigte sich die Super Electra ebenfalls fortschrittlich: Integralflügeltanks, Fowler-Klappen und Verstellpropeller waren damals hoch modern. 1937 fand der Jungfernflug statt. Aber leider - die Super Electra hatte nur Platz für 14 Passagiere. Das war Ende der 30er Jahre deutlich zu wenig und so war der Betrieb - gerade im Vergleich zu DC-3 - weitaus weniger effizient. Lockheed produzierte nur 112 Super Electras und die meisten davon wurden exportiert. (zuletzt bearbeitet am 26. Dezember 1999) |