Saab 340 Das Programm “340” ist der zweite Anlauf von Saab, sich auch die Märkte der zivilen Luftfahrt zu erschließen. Und er ist durchaus erfolgreich: Von dem 35sitzigen Regionalflugzeug kann der schwedische Hersteller binnen zwei Jahrzehnten mehr als 450 Exemplare ausliefern. Saab erkannte als einer der ersten die Marktlücke für druckbelüftete Regionalflugzeuge. So wurde 1980 das Programm 340 aufgelegt, bei dem der schwedische Hersteller mit Fairchild Industries kooperierte. Beide entwickelten zusammen einen eher konventionellen freitragenden Tiefdecker in Ganzmetallbauweise. In zwei Gondeln wurden die CT 7 Triebwerke von General Electric montiert. Der Erstflug fand im Januar 1983 statt. Im Juni 1984 nahm der Erstkunde Crossair die erste Maschine in Dienst. Im Jahr darauf übernahm Saab das Gesamtprogramm unter eigene Regie, da Fairchild in finanzielle Engpässe geraten war. Die Saab 340, vom Hersteller beständig weiterentwickelt, konnte sich schnell einen großen Kundenstamm auf der ganzen Welt gewinnen. Die größten Flotten werden von den beiden amerikanischen Carriern American Eagle und Mesaba Airlines betrieben. (zuletzt bearbeitet am 9. Juli 2000) |